Hör mal, wer da spricht!?

Seit gestern habe ich den Spieß dank Pi-Hole umgedreht: ich werde nicht mehr (so viel) getrackt, aber ich kann tracken wer mich trackt. Und ich bin negativ überrascht und schockiert! Nicht ich betrachte das Internet: das Internet betrachtet mich!?

Eigentlich sollte das Projekt 'Pi-hole' nur möglichst viel Werbung blockieren. Doch die Daten, die dabei anfielen zeigen auf, wie viele Daten anfielen: von mir für andere! Da werden Zugriffe im Sekundentakt blockiert ...

Es ist unglaublich, wie viele "Partner" eine Internetseite haben kann um persönliche Daten ... zu ermitteln. Hunderte, ja fast 1.000 Geschäftspartner?

Und als ich mir die Logs so mal etwas näher ansehe, denke ich: das kann doch nicht sein!?

Mein VPN-Dienst 'NordVPN', der mich schützen soll (eigentlich angeschafft (=bezahlt!), um im Urlaub auf dem Campingplatz oder im Hotel sicher im jeweiligen Gastnetzwerk unterwegs zu sein) baut regelmäßig eine Verbindung auf, obwohl das VPN nicht gestartet ist, geschweige denn das Programm überhaupt läuft? Eine kurze Recherche ergibt: jipp!
Der Dienst, den ich dafür bezahle meine Daten zu schützen, tut dies nicht!? OK, Kündigung geht heute noch raus. Ein absolutes NO-GO!

Allerdings bestärkt mich das in meiner immer größer werdenden Meinung: wenn es kommerziell wird, kannst du es vergessen!

Mir sind Verräter lieber als Idealisten. Denn Idealisten muss man überzeugen, Verrätern hingegen muss man nur mehr Geld bieten als die Gegenseite.

– Unbekannt

Von daher ist Pi-hole für mich nicht nur ein 'nice-to-have' sondern leider ein notwendiges Sicherheitsmerkmal um feststellen zu können, wer einen alles ausspioniert. Selbst die Dienste, die man dafür bezahlt einen davor zu schützen!

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