Abschlussarbeiten Pi-hole

Ich habe den Test gestern schon beendet. Erfolgreich. Und daher wird Pi-hole ein fester Bestandteil des Haushalts bleiben.
Jetzt wird noch ein bisschen aufgeräumt / optimiert und dann wars das auch schon ...

Pi-hole: gekommen, um zu bleiben

Jetzt gibt es nur noch zwei Probleme, die erledigt werden müssen, bevor Pi-hole einen festen Sitz bekommt:

  1. Problem: das Passwort von Pi-hole im Container ändern

  2. Problem: den Zugriff auf Pi-hole im Container per https absichern

Hier folgen dann die Lösungen ...

Passwort Pi-hole ändern

In einem Synology Docker-Container kann man eine SSH (sowas wie ein "DOS-Fenster") zur Eingabe von Befehlen öffnen. Das geht wie folgt:

Synology Container-Manager öffnen > Befehl "Container" > rechte Maustaste auf den Container auf der rechten Seite > Terminal öffnen > Mausklick auf "Erstellen" > auf "bash" klicken und rechts dann die Befehle eingeben

Folgenden Befehle ausführen, um das Passwort zu ändern:

unset FTLCONF_webserver_api_password
pihole setpassword 'NeuesPasswort'

Das war es dann auch schon.

neues Passwort per Konsole für Pi-hole

https-Verschlüsselung hinzufügen

Über den Reverse-Proxy ist es sehr einfach die https-Verschlüsselung für den Container zu aktivieren. Da jedes Synology NAS ja schon über ein mitgeliefertes Zertifikat verfügt, kann ich dieses nehmen und den Reverse Proxy mit "wenn das an diese Adresse mit dem Port kommt, leite es einfach an diese Adresse mit diesem Port weiter" einrichten. Klingt kompliziert, ist es aber nicht ...

https Verschlüsselung über Reverse-Proxy

Ausführliche Anleitung siehe https://mariushosting.com/synology-https-ssl-to-your-docker-containers-without-port-at-the-end/

 

Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Datenpflege ...

Pi-hole weitere Listen hinzufügen

Im Internet sind viele Listen verfügbar, die man einfach hinzufügen kann. Unter https://firebog.net/ habe ich ausreichend Listen gefunden: welche gegen Werbung, aber auch welche gegen Malware. Einige habe ich ausgewählt, so dass aktuell knapp eine Viertelmillion Server blockiert werden. Das reicht erst einmal für den Anfang ...

240.441 geblockte Datenmüll-Server

Eigene Blockierliste pflegen

Pi-hole eignet sich ja nicht nur um Werbung oder schädliche Internetseiten zu blockieren, auch unerwünschte Seiten kann man hervorragend vom heimischen Computer aussperren. So z. B. "Spektrum der Wissenschaft", die bei einer Suche nach bestimmten Themen zwar einen netten Teaser anzeigen, anschließend jedoch hinter einer Paywall verschwinden. Brauch ich nicht, will ich nicht, kann ich also auch direkt blocken anstatt mich jedes Mal zu ärgern, wenn ich zum Zahlen aufgefordert werde ...

Willkommen auf meiner Sperrliste, 'Spektrum der Wissenschaft'

Dann noch schnell kontrolliert, ob auch alle anderen "Lieblinge" schon erfasst sind, zum Beispiel das "Microsoft Network": so schlecht und unnötig wie Microsoft Software selbst ...

'Microsoft Network': Danke, aber NEIN Danke (Sperren!)

Das war es auch schon. Ab jetzt kann Pi-hole still im Hintergrund arbeiten ...

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