Rad auf Ring

Fairer Weise: ich hatte schon zwar schon 30 Kilometer drauf, und nach den ~20 km Ring werden es nochmal 30 Kilometer sein, aber tatsächlich bin ich nicht mit dem Pedelec die komplette Strecke zum Ring gefahren.

Ein ehemaliger Arbeitskollege erwähnte, dass wieder radamring.de sei und fragte, ob ich nicht Interesse hätte auch eine Runde zu drehen. Nicht die Rennversion, die Touristenfahrt bei der auch Pedelecs erlaubt sind.
Jo, da bin ich dabei.

Für mich bedeutete das erst einmal in die Pedale treten um zum Abfahrtsort zu kommen. Denn das Wetter war so gut, da wollte ich für die 30 Kilometer nicht den PKW benutzen.

Vor Ort gab es dann kurz Kaffee & Kuchen, denn es war auch noch abgesprochen, dass ich kurz nach seinem Drucker(1) gucke, den er nicht ans Laufen brachte. Als beides erledigt war (Kuchen und Drucker) sind wir dann mit seinem PKW und beiden Pedelecs hinten drauf zum Ring.

Für 15 Euro pro Person durften wir uns dann in die Menschenmenge einreihen, denn es war auch offensichtlich, dass wir beide über die notwendigen Voraussetzungen verfügten: Helme und Licht lt. StVO am Rad. Ansonsten ist eine Teilnahme nicht erlaubt.

Und dann ging es auch schon auf die Strecke. Interessant, die Strecke mal wieder aus Sicht des Fahrens und nicht Zuschauers zu sehen. Und auch mit dem Rad kann man in den Abwärtspassagen mit knapp 80 km/h ordentlich Speed drauf bekommen.

Wie gesagt waren wir beide mit dem Pedelec unterwegs und schämten uns auch nicht alle Unterstützungsstufen rauf und runter zu nutzen. Trotz meines Vorsatzes nur noch "Eco" und "Tour" zu nutzen (also max. 50% Unterstützung): es war angesagt.
Die unterschiedlichsten Personen und Räder waren auf dem Ring unterwegs, doch selbst diejenigen, denen man ihr sportliches Talent an Rad und Körperbau ansah waren an den jeweiligen oberen Streckenabschnitten am Japsen. Geschuldet sowohl den teilweise langen und starken Steigungen, als auch der Temperatur von knapp 30 Grad. Und wenn man das dann nicht beruflich macht, sondern als Hobby ist halt irgendwann mal Ende.
Nicht umsonst gilt der Nürburgring als die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt.

Trotzdem trampelten alle unverdrossen immer weiter. Vom Hobby-Radsportprofi über Mountainbiker bis hin zum Senioren mit einem geschätzt 20 Jahre alten Cityrad. Einige mit Motorunterstützung, andere ohne.
Zwischendurch konnte man einige am Rand sehen, wie sie einem Kreislaufkollaps nahe im Gras saßen, andere mussten tatsächlich ärztlich betreut werden. Nicht umsonst war ständig ein Krankenwagen anwesend.

Doch dank des Pedelecs war die Tour immer noch anstrengend aber machbar.

Dann ging es per PKW wieder zurück und von dort aus für mich (per Pedelec) wieder knapp 30 Kilometer nach Hause. Insgesamt sind für die knapp 80 Kilometer (~30 hin, 20 Nürburgring, ~30 zurück) knapp 200 - 250 Wh Akku verbraucht worden. Kein schlechter Wert.

Die Heimfahrt fing für mich zwar erst gegen 22:30 Uhr an, das war aber auch nicht schlimm, denn der 21.06.2026 war Sommersonnenwende. War ich früher am längsten Tag des Jahres abends bis in die Nacht mit dem Motorrad unterwegs um den Tag zu feiern, so war es dieses Jahr eben das Pedelec. Und bei kühlen 22 Grad war es sogar sehr angenehm.


(1) HP, dass sind die Drucker, bei denen (einige) nicht ...

... scannen, wenn man kein Konto eingerichtet hat.
... nicht schwarz-weiß drucken, wenn eine Farbe fehlt.
... scannen, wenn eine Farbe fehlt.
... nicht drucken (bzw. nur eingeschränkt) wenn keine Internet Verbindung besteht.

Gerade bei dem Modell des Kollegen ("HP Laserjet MFP M140we") ist dem so. Unter anderem das (neben den hohen Preisen und der inzwischen unterirdischen Qualität) ist es, warum ich niemandem mehr HP empfehle und auch in der Firma erfolgreich alle Neuanschaffungen von HP weg getrieben habe. Wer es nicht glaubt: https://www.google.com/search?q=hp%2B+drucken+ohne+wlan

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