Ein kurzer Tripp nach Barbados

Alles hat angefangen mit einem Essen bei einem Arbeitskollegen Anfang des Jahres. Es gab selbst gemachtes, hervorragendes indisches Essen. Dal (ein Linsencurry), dazu Naan. Aber da kam noch was ...

Der Hofladen

Das war schon einmal ein feines Fresschen. Als wir dann aber nach dem Essen noch einen obligatorischen Kaffee auf hatten und uns die Bäuche rieben kam noch die Frage "Nachtisch?"
"Was hast du denn da?" war meine Antwort als Frage getarnt. Und so kam eine Flasche Rum auf den Tisch. Captain Barbossa. Echter Barbados Rum.

"Nee ... das ist nichts für mich!" Zu stark. Ich mag Biere und Weine. Auch noch Liköre. Aber so ab 24% aufwärts ist es eher nichts für mich. Da gibt es noch einen Whiskey, aber ansonsten sind die selbst "milden" 40% eines Rums nichts für mich.

"Doch, der wird dir schmecken!". Und in der Tat ist es gut, dass meine Kollegen mich kennen. Gerade eben den Boden voll einschenken und einen Moment atmen lassen (wichtig!). Dann Zunge benetzen ...

Zack, das Smartphone raus und ein Foto vom Etikett gemacht.

"Schmeckt wohl?".
"Ja, den muss ich haben! Wo ist der her?"

https://quadenhofer-de.jimdofree.com/hofladen/

Und da war ich heute. Direkt 4 Flaschen haben den Besitzer gewechselt. Nicht alle für mich. Eine zum Verschenken, eine für die großen Begleitmonster beim baldigen Halloween und ich muss zugeben: zwei für mich.
Eigentlich war eine für Cocktails gedacht, aber das ist Verschwendung. Die feinen Nuancen würden in einem Gemisch wahrscheinlich nicht zur Geltung kommen. Gut, ich kann es mal probieren, aber ich glaube, dieser Rum ist etwas, wo man erst den Boden eines Tumblers und dann die Zunge benetzt. Oh, das wird was für Weihnachten. Dazu ein paar feine Pralinen und Gebäck ...

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