Niveaulimbo

Die Führung der USA stellt ihre sportlichen Fähigkeiten mal wieder deutlich dar. Leider im Niveaulimbo. Unterirdisch.

Dealmaker Donald Trump (DDT)

Donald schimpft über Selenskyj. "Die Ukraine solle sich einen neuen Präsidenten suchen, der einen Deal machen kann." Wow, harte Worte von einem "Dealmaker" der den Angriffskrieg auf die Ukraine innerhalb von 24 Stunden beenden wollte.

Und dann wäre da ja auch noch der Iran-Krieg, den er "nicht in einer Woche, aber sehr bald beenden" wolle. Ja, "wolle". Nur leider hat der "verdiente Anwärter auf einen Friedensnobelpreis" auch diesen Deal nicht abschliessen können.

Jetzt hat der große Dealmaker dann aber doch noch zugeschlagen: 300.000 Tonnen Diesel kauft er Russland trotz Sanktionen ab - um selbst besser da zu stehen, kann man ja mal über Sanktionen hinwegsehen (keine Angst Donald, dass wird dich irgendwann selbst wieder einholen).

Dabei darf man eines nicht vergessen: 300.000 Tonnen Diesel, dass ist EIN EINZIGER SUPERTANKER! Der "große" Dealmaker hat mit Putin über einen einzigen Tanker Diesel gesprochen. Dieser eine Tanker wird - laut Hochrechnung - der USA ungefähr 14, maximal jedoch 24 Stunden helfen. Auch nicht landesweit, sondern eher regional. Sanktionen gebrochen für einen Tanker Diesel. Du "Dealmaker" ...
Da muss doch eigentlich selbst einem Opportunisten schlecht werden: der handelt wenigstens so, dass sich sein Handeln für ihn lohnt.

Donald, geh nach McDonalds und verkauf Hamburger, das passt nicht nur namentlich besser zu dir ...

Pete Hegseth: Gladiatorenkämpfe

Die öffentliche Hinrichtung von Menschen war um das Jahr "0" herum weit verbreitet und zog sich bis ins Mittelalter und kurz vor unsere Neuzeit. Seitdem haben viele sowohl die Öffentlichkeit als auch die Todesstrafe selbst als veraltet wahrgenommen und abgeschafft. Aber eben nicht alle. Einige hängen doch noch sehr in und an der Vergangenheit.

So möchte Pete Hegseth die Hinrichtung eines Amokläufers live im TV übertragen, so dass alle zusehen können.

Es ist schon so "ein bisschen" paradox: es (öffentliche Hinrichtungen) den Taliban als "barbarisch" vorzuwerfen und es dann selbst neuzeitlich multimedial selbst tun zu wollen.
Eine ebenfalls interessante Parallele ist, dass in Ländern mit Faschismus die Gewalt immer alltäglicher wurde, da Gewalt ein Mittel zur "Lösung" gesehen wird.

Das Einzige, was einen bösen Mann mit einer Waffe stoppen kann, ist ein guter Mann mit einer Waffe.

– NRA (National Rifle Association) (US-amerikanische Organisation, die sich als Waffenlobby und Verfechter des Rechts zum Waffenbesitz versteht)

Und wie man sehen kann, funktioniert das in der USA ja nun wirklich sehr gut. Es gibt viele verfügbare Waffen in den USA und kaum Straftaten mit Waffen - sie werden wohl alle von den "guten" aufgehalten.
Ebenso rechtfertigt ja die "Abschreckung" durch die Todesstrafe ihre Existenz: in kaum einem anderen Land der Welt ist man so sicher wie in den USA. Alles nur durch die Abschreckung mit der Todesstrafe.

Wir können jedoch nur hoffen, dass bei der Liveübertragung der Exekution nicht versehentlich eine Brustwarze zu sehen oder eine Beleidigung zu hören ist. Denn dann müsste die Übertragung doch noch zensiert werden. Gewalt, Mord und Tot ist ja noch in Ordnung - aber teilweise entblößte Menschen oder Beleidigungen, da springt dann doch die amerikanische Moral an!

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