Premium!

Einer der drei Preise, die ich für die Teilnahme an der Challenge meiner Krankenkasse habe ich unter anderem mir einen Gutschein für komoot ausgesucht: einen Monat kostenlos komoot Premium. Und da die TKK mich daran erinnerte, dass der Gutschein morgen ablaufen würde, würde ich ihn nicht einlösen bin ich seit heute komoot Premium-Mitglied.

Der Gutschein selbst ist dann noch drei Jahre gültig, aber ihn abholen ging nur noch bis einschließlich morgen. Also habe ich ihn direkt geholt und eingelöst, da die Saison gerade anfängt und - wer weiß - ich vielleicht den kostenlosen Probemonat in ein kostenpflichtiges Abo übernehme. Dazu ist der Test ja schließlich da.

Zuerst einmal die Gutscheinnummer in komoot eingegeben und schon bin ich Premiummitglied. Das ist einfach. Etwas komplizierter ist dann schon die Nutzung von komoot Premium auf der Garmin-Uhr. Die App hatte ich vorher schon auf meiner Venu 3 installiert und die App kann man auch ohne Premium-Konto nutzen. Mit einem Premium-Account ist die Darstellung jedoch besser, nämlich so, wie man es von komoot kennt ...
D. h. es wird nicht nur der reine Weg den man wandern möchte angezeigt, sondern auch alle anderen Wege. Während man bei der einfachen Navigation weiß, dass man gleich in 200m irgendwo links abbiegen muss, kann man in der vollständigen Ansicht erkennen, dass man gleich in 200m die 2. links abbiegen muss.

59,99 Euro pro Jahr ist der Abopreis für komoot Premium. Was haben viele geflucht, als das damalige Berliner Unternehmen komoot an das italienische Unternehmen "bending spoons" verkauft wurde. Unter anderem auch deswegen, weil "bending spoons" durch "Monetarisierung" nach Übernahmen bekannt ist. Viele beschrieben, dass sie nun von komoot abspringen und sich ein anderes Produkt suchen würden ...

"Ja, aber ..." war auch schon damals meine erste Reaktion. Da war zum Ersten die Tatsache, dass man komoot auch weiterhin kostenlos nutzen kann. Die Premium-Version ist eine Option, aber kein Zwang. Im Prinzip konnte (und habe) ich komoot auch nach der Übernahme weiterhin kostenlos genutzt. Lediglich einmalig habe ich für 25,- Euro das "Weltpaket" gekauft, welches einem die lebenslange Nutzung von weltweitem Kartenmaterial ermöglicht, Updates inklusive.

Zum Zweiten: ja, klar. Natürlich würde ich mir die 59,99 Euro pro Jahr gerne sparen, wenn ich alles auch kostenlos haben kann. Anderseits habe ich damals - als ich noch Motorrad gefahren bin - 60 Euro allein an Sprit an einem guten Tag verblasen. komoot kann ich dafür ein ganzes Jahr nutzen und nicht nur einen Tag. Darüber hinaus: was haben die Leute für Hobbys, wenn sie nicht 60 Euro im Jahr dafür ausgeben möchten?

Auch hier kann ich wieder die Argumentation verstehen, dass die 60 Euro ja nur ein Faktor für das Hobby sind. Dazu kommt dann noch ein Fahrrad und die Inspektionen sowie Verbrauchsmaterial, Wanderschuhe, Socken, Rucksack, ...
Aber auch hier: die Kosten beim Motorrad waren bei weitem höher! Allein was zum Beispiel die Reifen für Motorrad und Fahrrad kosten: 300 Euro für das Motorrad, 60 Euro für das Fahrrad. Und beim Motorrad brauchte ich zwei Satz Reifen pro Jahr (also 600 Euro), die Fahrradreifen halten dagegen zwei Jahre. Eine große Inspektion beim Motorrad liegt bei 1.000 Euro, beim Fahrrad um die 250 Euro.

Alles in allem ist komoot als "Beiwerk zum Hobby" also eigentlich alles andere als teuer. Warum also 60 Euro pro Jahr mehr ausgeben, wenn ich doch irgendwie alles umsonst haben könnte?
So denke ich jedoch nicht, wenn es um mein Hobby geht. Erst Recht nicht, wenn das jetzige Hobby (radfahren, wandern) sowieso nicht nur günstiger als das alte Hobby (Motorrad) ist, sondern auch noch gesünder und umweltfreundlicher.

Der Test ist aber auch noch nicht zu Ende, einen Monat habe ich um z. B. auch noch das Navi mit den komoot-Karten und die Zusatzfunktionen im Web zu testen.

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